HANSESTADT SALZWEDEL |
Märchenpark Salzwedel
Der Märchenpark Salzwedel ist ein kleiner Freizeitpark südlich der Hansestadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt.
Der von April bis Oktober geöffnete Park umfasst eine Fläche von 45.000 m² und richtet sich vor allem an Familien mit kleineren Kindern. Im Park befinden sich 35 Märchenhütten, die bekannte deutsche Märchen darstellen. Sieben Hütten stellen die Geschichte von Max und Moritz, weitere acht Hütten regionale Sagen aus Salzwedel und der Altmark dar. In der Mitte des Parks befindet sich ein großer Spielplatz mit einer 5-m-Rutsche, Kletterwand, Trampolin, einer Doppelseilbahn, , einem Seilkarussell, einer Wasseranlage und weiteren Spielgeräten.
Anlage
Diverse Pavillons und Sitzgelegenheiten ermöglichen Picknicks. Auch Grillen ist nach Voranmeldung erlaubt. Die Parkanlagen sind mit
Beeten in unterschiedlichen Formen (asiatischer Garten, Rosenbogengang, Apfelspalier) gestaltet. Viele Figuren, die bekannten Märchen (Die sieben Zwerge)
oder Fernsehgestalten (Pittiplatsch, Bernd das Brot, Schnatterinchen, der Sandmann) nachempfunden sind, stehen über das Gelände verteilt. Eine Fachwerkstraße,
eine maßstabsgetreue Nachbildung des Sonnensystems und ein mit bemalten Steinen gestaltetes Areal (Steinreich) sind weitere Besonderheiten. Derzeit (Stand 2007)
ist eine historischen Burgen nachempfundene Anlage im Bau. Der Eintritt ist für Kinder bis 15 Jahren frei. Erwachsene zahlen einen Euro (Stand 2007). Gokarts
können ausgeliehen werden. In geringem Umfang gibt es auch gastronomische Betreuung. Gegenüber dem Parkeingang befindet sich der eintrittsfreie Duft- und
Tastgarten Salzwedel. Der 5500 m² große Garten zeigt 142 Pflanzenarten und bietet ebenfalls Grill- und Aufenthaltsmöglichkeiten.
Geschichte
Zunächst war ab 1998 der Duft- und Tastgarten entstanden. Im Zuge einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme entstand ab dem Frühjahr 2003 dann der
Märchenpark. Beteiligt an dem Vorhaben waren neben der Agentur für Arbeit die Stadt Salzwedel und die Jeetze-Landschaftssanierung. Noch im Jahr 2003 erfolgte
die Eröffnung. Entstanden waren neben Wegen und Beeten die Märchenhütten, die Max-und-Moritz- und die Sagenhütten. Auch Figuren wie Pittiplatsch und Sandmann
waren bereits aufgestellt. 2004 wurde der im Zentrum der Anlage befindliche Berg für die Rutschen aufgeschüttet. Neben mehreren Pavillons entstanden die ersten
drei Häuser der Fachwerkstraße, das Steinreich und weitere Figuren. Auch wurde die Nachbildung des Sonnensystems installiert. Die Eröffnung der Rutschen, die
Anlage der Japan- und Rosenbeete, Großdame und -schach sowie die Einführung der Gokarts fand dann 2005 statt. Im Jahr 2006 begann der Bau der Burg, der derzeit
(2007) noch andauert. Es entstanden das Trampolin, das Twisterspiel und die Wasseranlage. Neben Rosenspalier (30 m) und Apfelspalier (15 m) wurden auch die
Arbeiten an der Fachwerkstraße abgeschlossen. Hier entstand ein Eisverkaufsstand.
Quelle: wikipedia.org
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