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1872 oder 76? Loewesche Eisengießerei
1872
Ernst Loewe gründet eine Eisengießerei mit Sitz in Salzwedel. Das Unternehmen
fertigte in der Hauptsache Ersatzteile für landwirtschaftliche Maschinen und Großgeräte.
1904
Nach dem Tod Ernst Loewes übernehmen seine Ehefrau und die Kinder den
Betrieb.
1912
Der erste Weltkrieg ging auch an der Pumpenfabrik nicht spurlos vorüber.
Existenzschwierigkeiten zwangen das Unternehmen, das Fabrikationsprogramm zu erweitern. Die
ersten elektrisch betriebenen Pumpen wurden gefertigt. Es waren langsam laufende Kolbenwasserpumpen,
die vorwiegend der Hauswasserversorgung dienten.
1935
Nachdem mehrfach die Leitung des Unternehmens durch die Hände verschiedener
Familienmitglieder ging und die Rechtsform der Firma mehrfach geändert wurde, wandelten die
damaligen Gesellschafter Andreas und Johann Loewe die GmbH in eine offene Handelsgesellschaft um.
Die dreißiger Jahre waren durch den Ausbau der Werkskapazitäten gekennzeichnet: Eine Maschinenhalle,
ein großes Lagerhaus, eine Gussputzerei und eine Werksküche waren nur einige der Ausbauten, die die
Entwicklung der Firma dokumentierten. Eine Vertriebsorganisation entstand und erfolgreich exportierte
das Unternehmen in die Benelux-Staaten, nach Skandinavien, nach Osteuropa und sogar nach Südamerika
1946
Mit dem Ende des 2. Weltkrieges kam auch das Ende des Unternehmens am Standort
Salzwedel. Die Eigentümer wurden enteignet und die russische Besatzungsmacht begann mit der Demontage des Werkes.
Kommentar: Welche aber nicht abgeschlossen wurde, denn es entstand in der DDR später der VEB-Pumpenfabrik. Eine weitere Erklärung folgt sobald sie vorliegt.
Quelle: berndt-medien.de

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